Bombee Plus
Bombee Plus

Wie schreib man einen guten Popsong? Nun, nichts leichter als das: man höre Popmusik und vergesse alles was man gehört hat. Dann greift man sich eine Gitarre oder was gerade zur Hand ist und spielt die Musik, die einem gefällt. Man steckt seine Freunde damit an! Nun benötigt man eigentlich nur noch einen entspannten Ort zum Aufnehmen, gutes Material und ein paar großartige Typen, die den Klang gut einfangen können. Das Resultat gut mischen! Anschließend überzeuge man einen Haufen ebenso großartiger Enthusiasten ihre ganze Kohle in deinen Erfolg zu stecken und mal eben eine Million (oder auch Eintausend) Platten pressen zu lassen. Man stellt sicher, dass so viele Menschen wie nur irgendwie möglich, diese Lieder zuhören bekommen. Dann kommt das WARTEN.

Falls man einen Popsong geschrieben hat, merkt man das relativ schnell. Sollte sich das eigene Leben jedoch immer noch so präsentieren wie bisher, so heißt das nicht, dass der Song schlecht ist – er wurde nur nicht populär genug. Auf ihrem neuen Album versuchen BOMBEE den oben beschriebenen Ansatz elfmal zum Klingen zu bringen. Sie folgen damit konsequent der Richtung des einfachen Liedes, die sie mit ihrem Debüt „Beach Boys Back From Anchorage“ im letzten Jahr eingeschlagen haben. De Flandré, Roeder und Kaiser tun alles, um das neue Material so einfach aber auch so überraschend wie möglich zu spielen. Das heißt: sie taten alles – jetzt kommt das WARTEN.

Bombee+ sind:
De Flandre - Gesang
Der Kaiser - Cajon
Roeder - Gitarre
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Official Webpage: www.70-10.com | myspace.com/bombee666
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Discography

Bombee+ - s.t.
Title:
Bombee+
Format: CD
Catalogue Number: HSH014
Releasedate: Oktober 2007
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Short Review

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Bombee+ - BeachBoys Back from Anchorage" CD
Title:
BeachBoys Back from
        
Anchorage
Format: CD
Catalogue Number: HSH010
Releasedate: 04.05.2007
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Short Review

Ein Trio (u.a. von Funky Chicken Mann, Volt, Shit & Shine, Fluid), das klingt wie ein Mann; wie ein unrasierter, bärbeißiger, verschlossener Mann, der nur mit seiner Gitarre (und Cajon) umherreist und Stories sucht, Stories die er vertont, rauh und spartanisch (oder seine Vergangenheit hinter sich lassen will, wie einem amerikanischen Roadmovie Plot). 10 Songs: Eine variationsreiche, meist warme Stimme begleitet von zwei Saiteninstrumenten, die zupfen und schrammeln können, mal virtous mal reduziert auf das nötigste. Melancholische Musik, keine romantisierende Lagerfeuer Mucke, eher in der Americana Tradition mit eindeutigen Rock-Hintergrund. Zwischen Fullbliss, Iron & Wine und William E. Whitmore (mit dem man auch auf Tour ist) - sehr schön.
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Tourdates

17.03.08 - Stuk, Leuven (w/ A Whisper In The Noise)
18.03.08 - Vooruit, Gent (w/ A Whisper In The Noise)

19.03.08
- dB’s, Utrecht
20.03.08 - Steinbruch, Duisburg (w/ A Whisper In The Noise)
21.03.08 - Schlachthof, Wiesbaden
22.03.08 - Nexus, Braunschweig (w/ A Whisper In The Noise)
23.03.08 - AJZ, Chemnitz (w/ A Whisper In The Noise)
24.03.08 - Pionierhaus-Sternenwarte, Gera (w/ Calaveras)

Older Dates

11.12.05 - Schönherrfabrik, Chemnitz
14.01.06 - Müko, Hof
13.04.06 - Sächsicher Bahnhof, Gera
02.06.06 - Atomino, Chemnitz
24.11.06 - Delicate, Chemnitz (Record Release Party, w/ Garda)
05.12.06 - Leonardo, Dresden (w/ Emirsian)
06.12.06 - Rosenkeller, Jena (w/ Emirsian)
07.12.06 - UT Connewitz, Leipzig (w/ Emirsian, Made Out of Babies)
08.12.06 - Bastard, Berlin (w/ Emirsian)
09.12.06 - Kuze, Potsdam (w/ Emirsian)
10.12.06 - Kaffeerösterei, Plauen (w/ Calaveras)
22.12.06 - Atomino, Chemnitz (w/ Calaveras)
07.03.07 - Engelsburg, Erfurt (w/ Emirsian)
08.03.07 - Starclub, Dresden (w/ Emirsian)
09.03.07 -
Woszek, Berlin (Friedrichshain)
16.03.07 - Alte Druckerei, Lüdenscheid
22.03.07 - Schalter, Basel (CH)
24.03.07 - t.b.a., Basel (CH)
25.03.07 - KTS, Freiburg
28.04.07 -
Cafe Neustadt, Dresden
24.09.07 - tba, Dresden
25.09.07 - Engelsburg, Erfurt
26.09.07 - KuZe, Potsdam
27.09.07 - Hasenschaukel, Hamburg
28.09.07 - Gartenstudio, Berlin
29.09.07 - Milchbar, Kassel
30.09.07 - Alte Druckerei, Lüdenscheid
01.10.07 - Schalter, Basel (CH)
02.10.07 - Rhiz, Wien (A)
04.10.07 - Druzba, Linz (A)
05.10.07 - Alster, Jena
06.10.07 - Delicate, Chemnitz (Record-Release-Party)
07.10.07 - Noch besser Leben, Leipzig
28.10.07 - Wohnzimmer, Dresden Neustadt
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Pressestimmen

Flight13:

Ein Trio (u.a. von Funky Chicken Mann, Volt, Shit & Shine, Fluid), das klingt wie ein Mann; wie ein unrasierter, bärbeißiger, verschlossener Mann, der nur mit seiner Gitarre (und Cajon) umherreist und Stories sucht, Stories die er vertont, rauh und spartanisch (oder seine Vergangenheit hinter sich lassen will, wie einem amerikanischen Roadmovie Plot). 10 Songs: Eine variationsreiche, meist warme Stimme begleitet von zwei Saiteninstrumenten, die zupfen und schrammeln können, mal virtous mal reduziert auf das nötigste. Melancholische Musik, keine romantisierende Lagerfeuer Mucke, eher in der Americana Tradition mit eindeutigen Rock-Hintergrund. Zwischen Fullbliss, Iron & Wine und William E. Whitmore (mit dem man auch auf Tour ist) - sehr schön.

Stadtstreicher-Magazin:

Diese Platte ist ganz grosses Kino! Was die drei Chemnitzer in nur einem Jahr aus ihrem Nebenprojekt gebastelt haben, liegt sehr weit von dem Hörerlebnis der hiesigen Szene entfernt. Stark beeinflusst von Madrugada, wirft der Sound von BOMBEE+ den Blick gen Stockholm. Die eigentlichen Wurzeln des Musikertrios sind gar nicht mehr zu erkennen, spielen sie doch auch bei VOLT, FLUID oder FUNKY CHICKEN MAN. Wie ausgewechselt kommen sie auf ihrem Debüt zu Wort. Das klingt ein wenig, als hätten Bright Eyes noch während den Aufnahmen zu "Pablo Honey" ausgerechnet Thom Yorke für einige Songs gekidnappt und den Gesang 50:50 mit den heutigen Two Gallants geteilt. Wo letztere den Verstärker auf ganz laut drehen, fahren diese Jungs die Geschütze ein und präsentieren eine Platte für die kalte Jahreszeit. Die muss man haben!

371-Magazin:

Sich zurückziehen und Stille Einkehr halten lassen, ist ein Vorgang, der verschiedenste Auswirkungen haben kann und Spuren hinterlässt. Manchmal auch keine. Im Falle von BOMBEE+ jedoch, die sich im Winter für eine Woche in eine Holzhütte abseits jeder weltlichen Hektik einquartierten, ist das Resultat ein Album von 10 Titeln, das vor allem durch seine warme Produktion und Schlichtheit besticht. Gitarre, Stimme und Cajon genügen um abseits jeglicher Lagerfeuerromantik und Countryreferenzen, dafür aber mit der Liebe zum einfachen Lied eine Atmosphäre zu erzeugen, die einen in die Arme nimmt und gleichzeitig einen Hauch von Schwere verströmt. Diese Strandjungs sind keine Leichtmatrosen und ihr Debüt "Beach Boys Back From Anchorage" hält genau jenes zwiespältige Gefühl von Angekommen-Sein und Weiter-Wollen in der Schwebe, das von Ankerplätzen irgendwie auszugehen scheint.
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